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STADA diverse positive Effekte für 2011 in Sicht 22.12.2010
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Leslie Iltgen, Analystin vom Bankhaus Lampe, rät die Aktie von STADA (ISIN DE0007251803 / WKN 725180) nach wie vor zu kaufen.
Die STADA-Aktie sei zuletzt insbesondere wegen der Liquiditätsprobleme serbischer Großhändler unter Druck geraten. Doch seien die Vorbehalte dem Unternehmen gegenüber dem Erachten der Analysten mittlerweile nicht gerechtfertigt.
Die Probleme in Serbien seien auf Management-Ebene in Angriff genommen worden und die Analysten würden bereits ab Q4/2010 erwarten, dass man von einem gewissen Nachholbedarf profitieren werde. Ferner liege STADA mit seinem Restrukturierungsplan "STADA-Build the Future" mit einigen Projekten sogar vor dem ursprünglichen Zeitplan (bspw. Italien), was 2010 zu insgesamt höheren Einmalaufwendungen führe (statt 10 Mio. EUR rund 16 Mio. EUR), aber wovon das Unternehmen ab 2011f profitieren werde. Darüber hinaus zeichne sich im Rahmen der deutschen Gesundheitsreform 2011 (Wettbewerbsrecht bzw. Mehrkostenregelung) eine Verbesserung der Marktbedingungen für Generikahersteller wie STADA ab. Der Trend hin zu sog. "Multiawarding"-Rabattverträgen komme dem Unternehmen auch entgegen.
Die Analysten würden auch davon ausgehen, dass sich STADA zum Ausbau des Produktportfolios und der eigenen Geschäftsaktivitäten vor allem im osteuropäischen Raum (wegen Nutzung vorhandener Infrastruktur wäre Russland interessant) in den kommenden Monaten wieder nach Übernahmezielen umschauen werde. Die Analysten würden dabei von einem Transaktionsvolumen von bis zu 500 Mio. EUR ausgehen.
Zudem sollte der globale Generikamarkt mit rund +9% p.a. auch in den kommenden Jahren höhere Wachstumsraten aufweisen als der Welt-Pharmamarkt. Hiervon sollte auch STADA als einer der großen Player profitieren. Zu den Hauptwachstumstreibern zähle zum einen die in den kommenden Jahren steigende Zahl an Patentabläufen (insbesondere 2011 werde ein starkes Patentablaufjahr). Zum anderen sorge der steigende Kostendruck in den einzelnen Gesundheitssystemen dafür, dass die Nachfrage nach preiswerten Alternativen in Form von Generika stetig steige.
Vor dem Hintergrund lautet das Anlageurteil der Analysten vom Bankhaus Lampe für die STADA-Aktie weiterhin "kaufen". Auf Basis ihres DCF-Modells ergebe sich ein fairer Wert je Aktie in Höhe von 30 EUR. Das Kursziel von 30 EUR werde bestätigt. (Analyse vom 22.12.2010) (22.12.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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